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Abstract

Hyperprolaktinämie in der gynäkologischen Praxis
Hyperprolactinemia

Die Hyperprolaktinämie ist eine spezifische endokrine Störung der hypothalamisch-hypophysären Achse. Die Häufigkeit wird im gynäkologischen Krankengut mit ca. 20/100.000 veranschlagt. Neben funktionellen Störungen liegt häufig auch eine Galaktorrhö vor. Selten können auch Symptome infolge eines verdrängenden Wachstums von Prolaktinomen beobachtet werden. Alle Formen der Hyperprolaktinämie werden fast ausschließlich medikamentös mit Dopaminagonisten behandelt. Dies gilt auch für Makroprolaktinome. Eine Operation oder Strahlentherapie ist nur in Ausnahmefällen notwendig.

Julia Bartley
Kinderwunschzentrum an der Gedächtniskirche, Berlin
Reviewer: Heinz G. Bohnet, Hamburg,
und Thilo Schill, Hannover

Bartley J. Hyperprolaktinämie … Gynakol Geburtsmed Gynakol Endokrinol 2016; 12(1): 4–22 publiziert 31.03.2016 www.akademos.de/gyn ©akademos Wissenschaftsverlag 2016 ISSN 1614-8533